10. November 2009

Do you poken

poken.jpgDie Zahl der Verbindungen im digitalen Kosmos nimmt zu. Wen man in der realen Welt kennt oder kennen lernt, möchte man auch virtuell zum Freund haben oder machen. Doch neben dem eigentlichen Namen muss man noch Nicknames von Social Networks, Messenger Nummern, E Mail Adressen, Homepages, etc. sich versuchen zu merken um Kontakt halten zu können.

Stéphane Dautriaux, der Gründer und CEO von Poken hatte eine einfache wie geniale Idee. Als Stéphane die Universität beendete und man sich von einander verabschiedete kritzelten um die 70 Leute ihre Adressen auf ein Blatt Papier. Jeder notierte noch, in welchem sozialen Netzwerk er zu finden sei  und man versprach sich, den anderen Adressänderungen sofort mitzuteilen.
So entstand die Idee von Poken oder anders, dem digitale Handschlag. Mit etwas Ingenieurkunst, Plastik, Mikrochips und anderer Technik, Unmengen an Kaffee beantwortete er sich seine Fragen selbst – mit einem hübschen kleinen Gadget und dem Plan für eine Internetseite, die dazu passt: Wie der Schlüssel zum Schloss.

Poken hat bei dem Design der kleinen Gadgets auf die Wirkung nach außen geachtet, so kann man zwischen Aliens, Tigern über Ninjas und Ghosts bis hin zum Poken Pulse sich seinen persönlichen Poken aussuchen. Auch so kann bereits eine Botschaft des Nutzers übermittelt werden.

Die Nutzung ist denkbar einfach. man lädt seine Kontaktdaten wie z.B. die von Facebook, MySpace, studiVZ, Flickr oder Xing und/oder die Instant-Messaging-Kontaktdaten von Skype, MSN, AIM/ICQ und Google Talk etc. auf das Gadget. Jeder User entscheidet selbst, welche Social-Network-Daten er austauschen möchte. Trifft man nun einen anderen Poken User hält man die Poken einfach aneinander und binnen 2 Sekunden werden die jeweiligen Daten via RFID ausgetauscht.

Nach einer Party, einem Urlaub oder was auch immer kann man dann am nächsten Tag seinen Poken via USB an den Rechner anschließen und die gespeicherten Daten online ablegen.

Sollte sich das poken in der nächsten Zeit tatsächlich weiter verbreiten, (die Chancen stehen in Zeiten der Schweinegrippe gar nicht mal so schlecht) ;-) könnte Poken zu einer neuen Standardbegrüssung werden.

Die kleinen Poken kann man u.a. bei Poken-Shop.de erwerben. (ist ja bald Weihnachten) :-)

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