13. September 2009, 19:33

unglaubliche Polizeigewalt

was am Rande der Demonstration “Freiheit-Statt-Angst” am Samstag in Berlin geschah klingt erstmal unglaublich. Doch die Gewalt-Polizei muss sich wohl mit der Kontroll-Macht von Privatleuten die sich mit Camcordern und dem Internet auskennen lernen auseinander zu setzen…

Ein Radfahrer wollte bei einem Polizisten Anzeige gegen einen anderen Polizisten erstatten, da ein Freund von ihm unsanft einkassiert worden ist. Als der Beamte nicht darauf einzugehen scheint, schiebt der Demonstrant sein Fahrrad bei Seite bis er von einem Beamten am T-Shirt gezogen wird und von einem anderern Polizisten mit der Faust direkt ins Gesicht geschlagen wird.

Inzwischen hat die Berlinerpolizei eine Pressemitteilung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Echtheit des Videos nicht angezweifelt wird und “die Vorgehensweise der beteiligten Beamten” habe die Polizei veranlasst, “ein Strafverfahren wegen Körperverletzung im Amt einzuleiten”. Die Untersuchung werde “mit Vorrang geführt”.

auf der Seite der Ruhrbarone wurde ein Fahndungsaufruf eines Bürgers veröffentlicht. Dieser zeigt 2 der beteilitgen Beamten die den Fahrradfahrer brutal zusammen geschlagen haben.

02. September 2009, 19:30

zu viel Goa

Die 10 besten Gründe woran Du merkst, dass Du zuviel Goa gehört hast…

  1. Du  kennst die A24 -Umgebung besser als die eigene Stadt…
  2. Du verteilt seinen gesamten Urlaub auf Montage
  3. Du schmückst dein Tannenbaum mit Neonwolle…
  4. Der Esel stellt nur noch dateien mit MYCEL, GPAT, oder PsyCZ fertig…
  5. Die Tachoanzeige deines Autos läuft in BPM…
  6. Es gibt nur noch Stampfkartoffeln…
  7. Du klaust aus den Schulheften deiner Kinder die Löschblattbögen…
  8. Du kommst morgens zur Arbeit, schlägst dein Zelt auf und dekorierst alles mit Tüchern…
  9. Dein CD case besteht aus 150 cd´s und es hört sich trotzdem alles gleich an…
  10. Du trägst KEINE SCHUHE mehr… !!

Freu mich auf zu Hause… Bis bald Uwe.

30. August 2009, 18:51

Großdemonstration gegen Überwachung

demo_berlin_09.pngBürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an der Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009, werden sie unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist 15:00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des internationalen Aktionstages “Freedom Not Fear” zu dem u.a. in London, Amsterdam, Helsinki, Sofia und Stockholm Proteste gegen die Überwachung von Bürgerinnen und Bürgern stattfinden.

Erst vor wenigen Wochen musste sich die Deutsche Bahn zu einem weiteren Datenskandal bekennen. Mit der Sammlung von hochsensiblen Gesundheitsdaten hatte der Konzern erneut die Privatsphäre und Grundrechte ihrer Beschäftigten verletzt. “Arbeitgeber nutzen die neuen Technologien, um zu erfahren, wo sich ihre Mitarbeiter aufhalten, mit wem sie reden, mit wem sie telefonieren, mit wem sie sich austauschen. Sie speichern Daten über die Ursachen von Krankheiten ihrer Beschäftigten, von denen sie eigentlich nichts wissen dürfen”, sagt Annette Mühlberg von ver.di und fügt hinzu: “Die Bespitzelung und allgemeine verdachtslose Überwachung von Bürgerinnen und Bürgern muss ein Ende haben!”

Die Demonstration am 12. September richtet sich auch gegen die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsverbindungen. Seit Anfang 2008 ist nachvollziehbar, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. “Die verdachtsunabhängige Generalüberwachung befördert das Misstrauen zwischen Regierung und Bevölkerung. Die moralische Legitimität der Regierung leidet darunter”, erklärt Armin Schmid vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Auch der anhaltende Protest gegen das Gesetz über Internetsperren soll im Rahmen der Demonstration am 12. September um 15:00 Uhr am Potsdamer Platz fortgeführt werden. Das Gesetz wurde im Juni beschlossen und soll noch in dieser Wahlperiode in Kraft treten.

Bereits über 120 Organisationen und Gruppen aus unterschiedlichen Spektren unterstützen den Aufruf zur Demonstration “Freiheit statt Angst”. Unter ihnen finden sich unter anderen der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der Arbeitskreis Zensur, die Humanistische Union e.V., das Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit, das Netzwerk Neue Medien, das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., der FoeBuD e.V., der Chaos Computer Club, die Freie Ärzteschaft, Attac, ver.di, der DGB, die Verkehrsgewerkschaft GDBA, der Lesben- und Schwulenverband Deutschland e.V., die Katholische Junge Gemeinde, die Piratenpartei, DIE LINKE, die FDP und Bündnis 90/Die Grünen.

Die Demonstration unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” muss nun schon zum dritten Mal stattfinden. Im vergangenen Jahr brachten mehrere zehntausend Menschen ihren Protest gegen die zunehmende Überwachung zum Ausdruck. Doch weiterhin scheint Widerstand unabdingbar. Die bisherigen Reaktionen der Regierung und der Unternehmer können jedenfalls nicht beschwichtigen.

Quelle und weitere Informationen: vorratsdatenspeicherung.de

04. Mai 2009, 16:06

Warum es um Zensur geht

zemsursula.jpgder folgende Artikel stammt von Jens Scholz und soll auf die aktuell öffentlich geführte Zensur(sula) Diskussion Aufmerksam machen. Der Artikel beschreibt die Fakten ziemlich gut und bringt es genau auf (auf den berühmten) Punkt.

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigentlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

01. Mai 2009, 10:10

Die Weltbühne

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholski, 1930 Die Weltbühne

12. Oktober 2008, 14:46

Online Poker Business

um halbfix erfolgreich online pokern zu können, sollte man beim Einstieg in das Online Poker Business einige Dinge berücksichtigen.  Ich möchte mit diesem Artikel versuchen wichtige, nützliche und interessante Informationen weiterzugeben.

1. Pokerroom

Noch bevor man anfängt online zu pokern ist es wichtig sich einen Pokerroom (Cardroom) auszusuchen in dem man “eintreten” möchte. Bei der Auswahl sollte neben den verschiedenen grafischen Layouts der Pokerrooms u.a. auch darauf geachtet werden, dass “Rakes” zurück erstatten werden und jede Menge aktiver Spieler vorhanden sind.  Gute Pokerrooms sind u.a. Absolute Poker, Full Tilt Poker, Sun Poker, Ultimate Bet, Pokerroom und Poker Heaven.

2. Rake

Die Pokerrooms erheben eine Gebühr, die normalerweise 3-5% von jedem Pot ist. Diese Gebühr wird “Rake” genannt. Obwohl die Kosten gering aussehen – für jemanden, der viel spielt, kann der Rake schon einmal einige hundert bis hinauf zu zehntausenden von Dollars pro Monat betragen.
Mit einem Rakeback-Progamm bekommen Sie einen Prozentsatz (normalerweise etwa um 25-35%) dieser Gebühren jeden Monat zurückerstattet. Gute Rakeback Seiten sind u.a. Rakeback.org, rakebackcodes.com und ubrake.com.

Große Pokerräume wie z.B. PokerStars oder PartyPoker bieten keine Rakeback-Programm ihren Spielen an. Jedoch haben diese vergleichbare interne Bonusprogramme.

3. Deposit

verschiedene Pokerrooms verschiedene Deposit-(Einzahl)möglichkeiten.

Die meisten Pokerrooms akzeptieren neben der direkten Kreditkarteneinzahlung eine Menge weiterer Bezahldienste. Die populärsten dürfen Moneybookers,  Neteller, Click2Pay und ClickandBuy sein. Mittels dieser ist es möglich Geld von Konten und Pokerrooms hin und her zu transferieren und auszahlen zu lassen.

4.Tools

Jeder guter Pokerspieler beschränkt sich nicht nur auf einen Pokerroom. Da man dann schnell den Überblick über die enzelnen Pokerrooms verlieren kann empfiehlt es sich einige Tools zum Pokerroom zusätzlich zu nutzen.

Mit zu den nützlichsten Tools dürften PokerTracker und Holdem Manager zählen. Die Tools tracken (zeichnen) alle Informationen wie z.B. “Starting Hands” und das “Gameplay” zu Ring- und Turnierspielen verschiedener Pokerrooms. PokerTracker sowie Holdem Manager bietet die Möglichkeit, die Statistiken verschiedener Pokerrooms in einer Datenbank zu speichern. Es ist zudem auch möglich die Benutzernamen verschiedener Pokerrooms zu verbinden und somit eine ganzheitliche Statistikdatenbank aufzubauen.

Online Hold’em Inspector ist eine AddOn Software für Online-Texas Hold’em Pokerrooms. Während des Online Spiels erfasst der Online Hold’em Inspector die Hole Cards inkl. aller gelegten Up Cards und erstellt in Realtime Statistiken. Selber muss man sich dann nur noch auf das Spiel konzentrieren und ein Blick in die erstellten Statistiken werfen. Das Tool empfiehlt Anhand verschiedener Sounds Hinweisen was als nächstes zu tun ist.

Damit der Online Hold’em Inspector gute und nützliche Statistiken erstellen kann, sind vordefinierte Profile erforderlich. Die bereits vorhandenen Profile eigenen sich höchstens zum ersten ausprobieren des Tools nicht jedoch für ein ausgewogenes und erfolgreiches Online Pokerspiel.

PokerAndroid ist ein ein AddOn für den Online Hold’em Inspector und ein automatischer Online Hold’em Pokerbot. Der Bot liest automatisch die Hinweise von dem Online Hold’em Inspector- und führt diese ohne des Eingreifen des Spielers aus. PokerAndroid erlaubt es dem Spieler das Spiel für zu analysieren und für künftige Spiele auszuwerten. Zudem ist es so möglich Bonus-Anforderungen schneller zu erfüllen und Rakebacks zu verdienen.

5. Sonstiges

Vordefinierte Profile für den Online Hold’em Inspector kann hier oder auch hier und hier zum Beispiel erwerben. Bei der richtigen Anwendung können die einzelnen Profile sehr guten Profit und damit Gewinne erwirtschaften. Fragen oder Interesse an professionell erstellte Profile? Mail an p0ker[at]sputniq.net.

Update:

Um erfolgreich online pokern zu können, gehört natürlich auch ein Gewisses Maß an Spiel- und Strategieverständis. Dieses Verständis vielmehr Wissen kann man sich u.a. bei Pokerstrategy aneignen. Noch dazu erhält man $50 Startkapital.

Es gibt natürlich noch weitere Tools die man beim Online Pokern nutzen kann. So zum Beispiel TexasCalculatem, HoldemGenius, FrogBot das populäre Poker Office und viele Weitere.
Da ich aber mit den o.g. Tools recht gut zurecht komme und diese einfach zu händeln sind habe ich andere Tools bisher noch nicht getestet.
Auch gibt es interessante und weniger interessante Homepages die sich mit dem Thema Online Poker beschäftigen. So z.B. die WorldPokerClinic oder der Pokerscout. Jedoch muss jeder selbst seine Favoriten festlegen.

Noch Fragen? Einfach ein Kommentar hinterlassen oder eine Mail an p0ker[at]sputniq.net senden.

30. September 2008, 12:45

Litfaßsäulen in Bremen

die Stadt Bremen will die Konzession für die rund 800 Litfaßsäulen und ca. 245 großen Werbeflächen neu vergeben. Bei der Vorbereitung der Neuausschreibung wird nicht nur auf die Verwaltung vertraut. Es wird beabsichtigt, externe Berater und Gutachter hinzuzuziehen. Die Kosten für die Vorbereitung der Vergabe einer “Dienstleistungskonzession für ein exklusives Werberecht auf öffentlichen Flächen” werden mit rund 702.991,00 Euro veranschlagt.

Der seit 1982 bestehende Vertrag zwischen Bremen und einer Werbefirma läuft zum 31.12. 2010 aus. Wird der Vertrag nicht ein Jahr vor Ablauf gekündigt, wird der Vertrag automatisch um weitere 5 Jahre automatisch verlängert. Diese Möglichkeit soll jedoch nicht greifen. Vielmehr will man das Werberecht überdenken und üerbarbeiten.

Laut dem Bremer Senat, bedarf der Vertrag “nach über 25-jähriger Laufzeit einer durchgreifenden werbekonzeptionellen und Einnahmen verbessernden Überarbeitung”.  Bisher hat Bremen jährlich rund 1 Mio Euro an der Pacht verdient.

Weiter lässt der Senat verlauten, dass die “Überarbeitung” der Werbekonzeption “stadtgestalterisch” und wirtschaftlich interessant sein solle. Doch um dieses umsetzen zu können muss Wissen und Know-How außerhalb der Behörde eingekauft werden. So benötigt man “speziellen Sachverstand auf dem Gebiet der Out-of-Home-Medien”.

Erste Gespräche haben bereits stattgefunden. Für die Vorbereitung und spätere Abwicklung der Vergabe müssten unter anderem “spezielle werbefachliche, design- und marktrelevante Dienstleistungen” einfließen. Zudem seien “komplexe Koordinierungs-, Steuerungs- und kaufmännische Leistungen erforderlich. Deshalb, so der Bremer Senat, ist es sinnvoll “Dritte einzuschalten”

Diese Dritten werden am Ende der Vorbereitung der Stadt auch Rechnungen schicken. Von den 702.991,00 Euro wird mehr als die Hälfte nämlich 433.000,00 Euro an Externe Dritte gehen.  So werden 85.000,00 Euro für konzeptionelle Arbeiten und die Vorbereitung der Ausschreibung sowie 105.000,00 Euro für anwaltliche Beratung ausgegeben. Weitere 100.000,00 Euro müssen für die Steuerung der Vorbereitung der Ausschreibung berappt werden.

Die Baubehörde, die für dieses Projekt die Verantwortung trägt hat mitgeteilt, dass die Arbeiten nicht allein von Behördenbeschäftigten bewältigt werden könnten. Des Weiteren erwartet Bremen nach der Vergabe deutlich höhere Einnahmen.

Quelle: Weser-Kurier

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