12. September 2008, 13:37

Mobile Internetnutzung

nach einer Studie von TNS Infratest gehen 16% der Deutschen ab 14 Jahren, dass sind 10,4 Millionen Menschen mit Ihrem Mobiltelefon online und rufen dabei E-Mails ab oder surfen im Internet.

Da dieses Thema aktuell die Provider beschäftigt und große Wachstumspotenziale verspricht, macht diese Studie auch Sinn.

von den 10,4 Millonen Menschen geben 12% an, dass sie Ihre E-Mails bereits auf dem Handy empfangen und gesendet haben. Rund 3/4 davon nutzen dabei einen sog. Push-Dienst d.h. die EMails werden direkt auf das Handy gesendet ohne das der Benutzer die Site des E-Mailsproviders ansurfen muss.

Recht häufig werden Suchmaschienen, Nachrichten wie Sportseiten und Videoportale angesurft.

Jedoch haben auch 12% derjenigen die derzeit das mobile Internet nicht nutzen angegeben, dass die derzeitge Kostenstruktur undurchsichtig ist und somit unvorhersehbare Kosten entstehen könnten. Des Weitern werden hohe Anschaffungskosten für mobil-Internet fähige Geräte genannt sowie die noch recht umständliche Bedienung als auch die langen Ladezeiten.

Ich nutze seit einger Zeit das mobile Internet zu Testzwecken. Richtig zufrieden bin ich mit den derzeitigen Tarifangeboten aber nicht. So nutze ich z.B. eine Internet-Flatrate für 9,90 im Monat. Die Übertragungsrate wird jedoch technisch auf 32kbit/s im Upload und 96kbit/s im Download begrenzt. Des Weiteren sind die Ports 110 und 25 welche zum E-Mail Verkehr benötigt werden gesperrt.
Mein Provider bietet aber auch eine E-Mail Flatrate/Push Dienst für bis zu 6 E-Mailpostfächer an. Dieser Service kostet jedoch weitere 9,90 im Monat. Also muss man derzeit für eine technisch begrenzte mobile Internetnutzung bis zu 19,80 Mehrkosten im Monat akzeptieren.

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